BürgerInitiative für mehr Lebensqualität0
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Bahnlärm

Bahnlärm steht dem Straßenverkehrslärm in nichts nach. Während viele Anwohner eher den Straßenverkehrslärm beeinträchtigt werden, liegt bei anderen Bürgern die Priorität eindeutig auf der Verringerung des Bahnlärms.

 

Auch hier gibt es eindeutige Übereinstimmungen. Während die überwiegend verwendeten Nahverkehrszüge relativ leise sind, produzieren die Güterzüge erheblichen Lärm.

Ob dies daran liegt, dass wegen der Last andere Radsätze verwendet werden müssen oder weil das Lok -  und Wagenmaterial veraltet ist, können wir zur Zeit noch nicht beurteilen.

 

Unglücklicherweise fahren die lauten Züge überwiegend nachts.

 

Wir werden hier bei der Stadtverwaltung anfragen, ob weitere Lärmschutzwälle geplant sind.

 

Wir denken, dass wir hier mindestens Lärmschutzwände wie in Oppenheim haben sollten.

An der Bahnkurve nördlich des Ziegelhüttenweges sollten wir aber möglicherweise eine Einhausung (ein Tunnel aus Dämmmaterial) verlangen, da hier  vermutlich aufgrund der Kurvenfahrt erheblich mehr an Lärm entsteht.

 

Aus diesem Grund werden wir auch in Kürze eigene Schallpegelmessungen vornehmen.

 

Antwort der Stadtverwaltung vom 24.10.2012 zur o.g. Anfrage:

Zusammenfassung:

Das Neubaugebiet an der Neissestraße hat eine Lärmschutzwand, weil nach zwischenzeitlich in Kraft getretenem Bundesimmissionenschutzgesetz die Grenzwert überschritten waren.

Für das alte Baugebiet hatte der Stadtrat entschieden, lediglich "passive" Maßnahmen (Schallschutzfenster) zu unterstützen und auf "aktive" Maßnahmen (Lärmschutzwände) zu verzichten.

 

Dies ist insofern nicht nachvollziehbar, da die Fenster nicht immer der schwächste Punkt in der "Aussenwand" sind. Oftmals ist das Mauerwerk nicht hochwertig verarbeitet oder das Problem liegt an den Rolladenkästen.

Schallschutzfenster können bei geschlossenem Fenster die Belastung verringern, aber eben nur bei geschlossenen Fenstern!

 



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