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Herrnsheimer Straße

Beobachtung

 

- Der Bereich um den Kreisel ist die  lauteste Stelle der Herrnsheimer Straße (im Sinne eines dauerhaft hohen Schallpegels)

Zwischenzeitliche Beobachtungen des engen Teils der Herrnsheimer Straße (zwischen Lessingstraße und Carlo-Mierendorff-Straße) lassen aber vermuten, dass unangemessene Fahrweise (Motorräder, s.u.) hier zu noch höhren Schallspitzen führt.

 

- Neben dem hohen Verkehrsaufkommen sind vor allem einige Verkehrsteilnehmer zu gewissen Zeiten problematisch.

 

- Zu diesen Problemfällen gehören in erster Linie Motorräder (Ausflugsverkehr am Wochenende, insbesondere an Sonntagen), Quads und einige vermutlich „modifizierte“ Fahrzeuge.

 

Neu:  Eine weitere Betrachtung hat mittlerweile folgende Erkenntnisse erbracht: Fährt man in der Kernzeit in Richtung Osthofen, dann trägt fast 50% des entgegenkommenden Verkehrs ein WO-Kennzeichen.

Eine genauere Beobachtung hat ergeben, dass hiervon wiederum mehr als 50% aus dem  Zentrum in den Kreisel fährt. Es wird hier in parallelen Beobachtungen geprüft werden, ob diese Teilnehmer die Rheinstraße statt der Umgehungsstraße nehmen.

 

 

Wir schlagen aufgrund unserer Eindrücke und Erfahrung folgende Maßnahmen vor:

 

 

Ein weiterer Kreisel ist definitiv zu vermeiden. (Ein weiterer Kreisel wahr zwischenzeitlich im Gespräch, ist aber mittlerweile vom Tisch)

 

Bestehender Kreisel:

 

Absenkung der Geschwindigkeit von der  Einmündung Lessingstraße bis Kreisel, von der Einmündung Kleiststraße bis Kreisel und von der Einfahrt zum Festplatz  bis Kreisel (Umgehungsstraße) auf 30kmh in beiden Fahrtrichtungen.

Einrichtung von Zebrastreifen am bestehenden Kreisel

 

In Anbetracht der Tatsache, dass hinter der Wonnegauhalle eine Kindertagesstätte entstehen soll, halten wir diese Forderung für unabdingbar

 

Absenkung der Geschwindigkeit von der Kleiststraße bis Hölderlinstraße auf 30 kmh beidseitig (Anmerkung: Eine Absenkung auf 30kmh wird nicht von allen Anwohnern als notwendig erachtet)

 

 

Belagerneuerung,  Flüsterbelag  für die Neubaustrecke

 

Reduzierung der Geschwindigkeit in Richtung Worms auf den ersten 500-700m auf 70kmh

 

Überwachung der Geschwindigkeit mittels  mehrerer stationärer Messstellen,  wechselweise  jeweils  eine mit Meßeinrichtung besetzt .

 

Prüfung der Möglichkeit, die Geschwindigkeitssteuerung der Ampelanlage in der oberen FES in der Ampelanlage Herrnsheimer Straße (Anmerkung: nicht einstimmig)

 

Abbiegespur zur Hölderlinstraße,  Fahrbahnteiler  (Anmerkung: nicht einstimmig)

 

Sonntags-und Feiertagsfahrverbot für Motorräder in der Wonnegaustraße und Herrnsheimer Straße, Überwachung der Einhaltung in Zusammenarbeit mit der Polizei

 

Fahrzeugkontrollen durch die Polizei.

 

Alternativ hatten wir noch vorgeschlagen:

Keine Verbreiterung der Herrnsheimer Landstraße.

 

Mit dem ersparten Geld: Aufbau von  ca. 2m hohen Lärmschutzwänden:

 

-  Vom Ortsausgang 500m weit in Richtung Worms, außerdem von der Hölderlinstraße bis zur  Kleiststraße

 

-  Ausserdem zwischen Kleist-und Körnerstraße auf der Grundstücksgrenze nach Prüfung und unter    Einbeziehung von Einfahrten.

 

 

 

Die Realität sieht so aus:

 

mehr als 30 kmh ist in der Hauptverkehrszeit oft sowieso nicht möglich. 

 

 

 

Aufgenommen im August 2012 gegen 19:15 Uhr

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Aktueller Stand lt. Gespräch vom 27.09.2012

 

Der LBM ist mit einer Geschwindigkeit von 70kmh zwischen Ortsausgang und Abzweigung Sommerried einverstanden.

 

Das Ortsschild kann nicht versetzt werden.

 

Querungshilfe (Fahrbahnteiler)  in Höhe der Hausnummern 71 + 73 etwa. Ausbau mit Bürgersteigen beidseitig.

 

Ein "Flüsterasphalt" kann aus Haltbarkeitsgründen nicht verwendet werden. Zur Anwendung wird ein lärmreduzierender Asphaltbelag kommen.

 

Blitzanlagen: Hierzu wurde eine Anfrage an das Innenministerium gestellt. Außerdem wurden Angebote bei Anbietern eingeholt.

 

Fußgängerampel umrüsten: Die Maßnahme erfordert hohen Aufwand, außerdem ist der Nutzen zweifelhaft (siehe hier...). Der LBM rät von einer Fußgängerampel als geschwindigkeitsdämpfende Maßnahme ab.

 

Die Reduzierung der Geschwindigkeit wird seitens des LBM derzeit noch abgelehnt. Die Stichhaltigkeit der Gründe wird derzeit überprüft.

Sowohl Herr Itzerodt als auch die anwesenden Anwohner stimmten darin überein, dass 40km eine angenehme und auch zumutbare Geschwindigkeit sei.

 

Zebrastreifen am Kreisel: Hierzu wird es einen weiteren Ortstermin mit dem LBM geben. Die Maßnahme erfordert eine Beleuchtung und erweiterte Beschilderung am Kreisel.

Im Zuge dieser Maßnahme sollte über eine radfahrerfreundlichere Gestaltung des Bereiches vor der  Herrnsheimer Straße Nr 35 nachgedacht werden.



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